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Eine kleine Geschichte des Tiergartens

Die Ziegelei Tiergarten wurde 1875 als Zweigstelle der 1861 gegründeten mechanischen Ziegelei in der Binz in Betrieb genommen. 1899 erhielt die Ziegelei einen eigenen Anschluss an die Üetlibergbahn. 1907/08 wurde die Anlage durch das Werk «Tiergarten II» erweitert, und im Jahre 1912 entstand durch den Zusammenschluss verschiedener Ziegeleien die Firma «Zürcher Ziegeleien AG». Die erste, 1875 erstellte Fabrik wurde 1939/40 durch einen Neubau ersetzt, der über den grössten Ringofen der Schweiz verfügte. Fortan konnten gleichzeitig je 100'000 Backsteine und Ziegel gebrannt werden. 1946 wurde die Backsteinfabrik «Tiergarten III» in Betrieb genommen. Doch 1974 musste die Produktion eingestellt werden, nachdem auch die letzten Lehmvorräte auf dem Areal, jene oberhalb der Üetlibergbahn (heute Überbauung «Gehrenholz»), erschöpft waren. Die Wohnüberbauung «Im Tiergarten» mit mehr als 550 Wohnungen wurde in drei Etappen zwischen 1988 und 1993 erstellt.

Der Name Tiergarten hat nichts mit einem zoologischen Garten zu tun. Er verweist auch nicht auf eine frühere Allmend am Fusse des Üetlibergs. Vielmehr bezeichnet er eine Grabstätte für Tiere, die an einer Krankheit verendet waren und die man deshalb nicht innerhalb des Dorfes begraben wollte.


Felix Aeppli nach: Paul Etter, "Alt-Wiedikon von Au bis Ziegelhütten" (Zürich, 1977)

 
   
   
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